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49 Jahre Matthias – Fußball, Techno und jede Menge Humor.
Heute, an seinem stolzen 49. ist es; an der Zeit, Matthias Kühnhold gebührend zu feiern, einen Mann, der sich in seinem Leben irgendwo zwischen Fußballplätzen und Dancefloors bewegt hat und dabei erstaunlicherweise nie außer Atem gekommen ist. Und das ist durchaus wörtlich gemeint, wie wir später noch sehen werden.
Geboren und aufgewachsen im beschaulichen Gera, ist Matthias ein waschechtes Kind der Generation X – einer Generation, die sich noch an Zeiten erinnert, in denen Fußball auf matschigen Plätzen gespielt wurde und Techno erst darauf wartete, in verrauchten Clubs entdeckt zu werden.
Schon als Junge war Matthias genau der Typ, den man unbedingt in seiner Fußballmannschaft haben wollte. Er spielte zunächst für Wismut Gera, bevor er später zu Eurotrink wechselte.
Gerüchten zufolge soll er einmal ein derart spektakuläres Tor geschossen haben, dass selbst der gegnerische Trainer nur noch resigniert die Hände in die Luft warf, vermutlich während er etwas über „die Jugend von heute“ murmelte und seinen Retro-Trainingsanzug zurechtrückte.
Ganz zum großen Fußballstar hat es Matthias zwar nicht gebracht, aber seine Zeit auf dem Platz war definitiv der Auftakt zu einem Leben voller Geschichten und unvergesslicher Momente.
Irgendwann tauschte Matthias die Fußballschuhe gegen den Werkzeugkasten und absolvierte seine Ausbildung im Ford-Autohaus Poser. Dort lernte er alles über Autos und Motoren, faszinierende Dinge für einen jungen Mann, der vermutlich trotzdem lieber in seinem Lieblingsclub stand als mit dem Kopf unter einer Motorhaube. Doch genau in dieser Zeit entdeckte Matthias eine neue Leidenschaft: die pulsierende Welt der Techno-Musik.
Es war gewissermaßen ein Erwachen. Eine Metamorphose vom Jungen, der Tore schießen wollte, zum jungen Mann, der plötzlich wusste, wo die besten Techno-Partys stattfanden.
Matthias stürzte sich mitten hinein in die aufblühende Szene und war bei legendären Adressen wie der DISTILLERY in Leipzig und der Muna in Hermsdorf unterwegs.
Und in der Muna wurde nicht einfach nur getanzt. Nein, das wäre für Matthias viel zu gewöhnlich gewesen.
Stattdessen entwickelte er sich dort zu einer Art Schutzengel der Techno-Nacht und kümmerte sich darum, dass die Tänzer und Partygäste mit Wasser und Sekt versorgt wurden.
Während andere also damit beschäftigt waren, zu hämmernden Basslines die Nacht zum Tag zu machen, sorgte Matthias dafür, dass niemand auf dem Trockenen sitzen musste. Wasser hier, ein Glas Sekt dort – und weiter ging es.
Wer hätte gedacht, dass sich seine Fähigkeiten vom Fußballplatz irgendwann so hervorragend auf den Dancefloor übertragen lassen würden? Früher hielt er den Ball im Spiel, später die Party am Laufen.
Spulen wir ein paar Jahre vor.
Heute hat Matthias den Dancefloor gegen die überraschend aufregende Welt der Sauerstoffgeräte eingetauscht.
Ja, richtig gelesen.
Nach unzähligen Nächten in verrauchten Clubs arbeitet er heute ausgerechnet in einem Bereich, in dem es darum geht, dass Menschen wieder besser Luft bekommen.
Wenn das mal keine perfekte Wendung in einer Lebensgeschichte ist.
Man könnte sagen: Früher half Matthias den Leuten dabei, auf dem Dancefloor zwischendurch wieder zu Atem zu kommen – heute sorgt er beruflich dafür, dass Menschen im Alltag besser durchatmen können.
Wer hätte gedacht, dass all die langen Techno-Nächte einmal die perfekte Vorbereitung für das Sauerstoffgeschäft sein würden?
An seinem 49. Geburtstag darf man über diese Ironie durchaus ein wenig schmunzeln.
Ein großer Teil seines Lebens bestand daraus, bis zum Morgengrauen zu tanzen – und heute verkauft er Geräte, die genau das ermöglichen, was nach solchen Nächten manchmal dringend nötig war: erst einmal tief durchatmen.
Aber so ist das eben mit der Generation X. Man kann sich anpassen. Man kann die Richtung wechseln. Und Matthias scheint diese Kunst ziemlich gut zu beherrschen.
Nun rückt die große 50 langsam näher.
Aber Matthias nimmt die Freuden des Älterwerdens mit der nötigen Gelassenheit. 49 zu werden ist ein bisschen wie Fußballspielen auf einem völlig aufgeweichten Platz: Man weiß nie genau, wo man landet, gelegentlich knirscht es irgendwo – aber hinterher hat man garantiert eine gute Geschichte zu erzählen. Natürlich melden sich die Knie vielleicht inzwischen etwas häufiger als früher. Und eine durchfeierte Nacht benötigt möglicherweise mittlerweile eine ausgefeiltere Planung inklusive Regenerationsphase. Aber dafür bringt das Alter schließlich auch Erfahrung mit sich. Zum Beispiel die Erkenntnis, wie wichtig ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist.
Und zwar tatsächlich mit Wasser und nicht ausschließlich mit Sekt.
Kurz vor der 50 zu stehen, hat ohnehin seinen ganz eigenen Charme.
Es ist ein bisschen wie bei einem klassischen Auto: vielleicht hier und da eine kleine Gebrauchsspur, aber noch immer gut unterwegs und vor allem mit jeder Menge Geschichten im Gepäck.
Matthias zeigt, dass das Leben mit 49 keineswegs langsamer werden muss.
Man schaltet einfach einen Gang weiter.
Mit genügend Techno auf der Playlist, jeder Menge Erinnerungen und einer inzwischen ausgesprochen professionellen Wertschätzung für ausreichend Sauerstoff kann das nächste Kapitel kommen.
Also erheben wir heute unser Glas – selbstverständlich ein Glas Wasser … zumindest fürs Erste auf Matthias Kühnhold.
Vom Fußball bei Wismut Gera über Autos und Motoren bis hin zu langen Techno-Nächten in der DISTILLERY und der Muna und schließlich zu einem Beruf, bei dem es darum geht, dass anderen Menschen die Luft nicht ausgeht:
Langweilig war der Weg jedenfalls nicht. 49 Jahre sind schließlich nur eine Zahl.
Und mit der richtigen Musik, guten Freunden, etwas Sekt und falls nötig einer zuverlässigen Sauerstoffversorgung lässt sich auch diese Zahl hervorragend meistern.
In diesem Sinne: Alles Gute zum 49. Geburtstag, Matthias!
Wir wünschen dir vor allem Gesundheit, Glück, jede Menge gute Musik und noch viele unvergessliche Jahre. Mögen die Beats weiter drücken, die Gläser niemals leer sein und dir vor allem eines nie ausgehen: die Luft zum Feiern!
Happy Birthday, Matthias!
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